Einen ganz besonderen Tag verbrachte ich als Zuschauerin mit Auszubildenden sowie fortzubildenden fertigen Huforthopäden:innen auf dem wunderschönen Hof “Casa Zwermann” von Uli und Claudia Zwermann im Taunus. Unter Anleitung der Ausbilder Jürgen von Grumbkow-Pfleiderer und Tim Döpper fand das Modul sowie die Fortbildung “Esel und Eselhufe” statt. Auf der wunderbaren Casa hat so manches Tier seinen Gnadenplatz gefunden und wird auf dieser liebevoll geführten Anlage gehegt und gepflegt. In toll und verhaltensgerecht angelegten Gehegen finden sich hier Esel, Ponys, Kamele, Alpakas, Ziegen, Schweine, Schafe, Hasen, viele verschiedene Federtiere und Kängurus. Dazu wuseln noch zuckersüsse Hunde umher. Staunend lief ich über das große Gelände immer freundlich begrüßt von den Mitarbeiterninnen und freiwilligen Heferinnen dazu strahlender Sonnenschein – da muss einem einfach das Herz aufgehen. Die wunderschönen Langohren mit teilweise herzzerreissenden Schicksalen sollten aber nun huforthopädisch bearbeitet werden. Mit endloser Geduld und liebevoller Kosequenz beeindruckten mich alle Teilnehmer:innen und Helferinnen. Auch wenn so mancher Esel das ganze erstmal nicht einsah oder doch die Angst durchkam das etwas schlimmes passieren könnte … alle Menschen blieben ruhig. Das half auch dem letzten unruhigem Esel. Und so wurden alle Hufe best möglichst huforthopädisch versorgt. Mit vielen Streicheleinheiten und mancher Leckschalen gewannen die angehenden und fertigen Huforthopädeninnen die Eselherzen. Und so mancher Esel stahl auch das ein oder andere Huforthopäden:innen Herz. Zum Abschluss gab es noch eine Kamelführung mit Uli – was für eindrucksvolle, große Tiere. Mich hat dieser Tag sehr beeindruckt und dankbar gemacht. Was für tollen Menschen. Danke dafür!
wenn möglich, bei Cushing EMS usw. medikamentös einstellen lassen
– Auf weichen Boden stellen
– Aderlass veranlassen (alternativ allerdings nicht so effektiv: Blutegel)
ohne Aderlass muss das Tier komplett allein entgiften. Ggf. wieder Auffüllen lassen.
– Hufe auf Polsterverbände stellen die den Tragrand entlasten.
Damit wird die Zerreissung der Blättchenschicht verringert da das Rotieren der Hornkapsel eingedämmt wird.
— Kein höher stellen der Trachten!!
– Nur Erhaltungsfutter (gewaschenes Heu, Stroh)
Aus engmaschigen Heunetzen, ggf. Salzleckstein entfernen, kein Mineralfutter, Müsli, Leckerli. NUR gewaschenes Heu in kleinen Mengen
Was NICHT im akuten Schub :
– Entzündungshemmer
– Schmerzmittel die Phenylbutazon enthalten
Phenylbutazon kann sogar Rehe auslösen. Besser gar keine oder nur geringe (rehegeeignete) Schmerzmittel einsetzen. Es soll ja geschont werden.
– Kühlen mit Eiswasser
Bei Rehe findet schon ein Blutunterversorgung statt, Eiswasser verstärkt die Unterversorgung nur noch mehr.
– Entfernen der Zehe
Das Pferd steht dann wie auf Brückenpfeiler, die schon geschwächt Hornkapsel wird noch mehr geschwächt.
– Trachten höher stellen
Das Tier wird damit direkt auf den Schmerzpunkt gestellt!
Die Hornkapsel rotiert, NICHT das Hufbein
Was nicht bei Rehe
– Beschlag, egal welcher Art, auch nicht geklebt
der Huf muss regelmäßig (alle 1-2 Wochen) vorsichtig und klug von reheerfahrenen Hufbearbeiter*in bearbeitet werden. Ein Beschlag verhindert dies, belastet zudem den schon geschwächten Huf weiter.
– Spezielle Kräuter oder sonstige “Rehefuttermittel”
Das Tier muss in der akuten Phase entgiften. Einsatz von naturheikundlichen Mitteln immer erst wenn der akute Schub vorbei ist. Spezielles im Handel erhältliches Rehefutter, (Rehe)Mineralfutter usw. ist nicht zu empfehlen.
– Aufscheuchen
ruhig Liegen lassen, die Hufe tun weh. Liegen schont die Hufe. Dem Pferd einen bequemen Untergrund zum Liegen anbieten.
Was nach dem akuten Schub:
– Keine Boxenruhe
wenn das Tier sich bewegen mag lassen Sie es. Boxenruhe zieht nur einen Rattenschwanz von weiteren Wehwechen nach sich.
– Keine Wurmkur mind. 8 Monate besser 12
– Keine Impfungen mind. 8 Monate besser 12
– Achten das keine Medikamente verabreicht werden die in Verdacht stehen Rehe auszulösen.
– Wir empfehlen auch keinen Weidegang für 6-8 Monate und ggf. sogar nie mehr.
Dies sollte aber der/die Besitzer*ìn selbst entscheiden. Dann aber besonders vorsichtig anweiden.
– Kein Beschlag
Beschlag dient allein zum Abriebschutz und eignet sich nicht für kranke oder fehlgestellte Hufe. Besser Hufschuhe wenn Schutz benötigt wird. Beschlag, wenn nötig, erst wieder wenn der Huf mindestens einmal durchgewachsen ist und optimal da steht.
Auf der schönen Katschmandu westernriding Ranch von Katharina Schmitz lässt es sich gut lernen. Hier werden Quarter Horses gezüchtet, Pferde ausgebildet und Reitunterricht sowie Seminare für Groß und Klein angeboten. Das bedeutet eine große Hufvielfalt in der Ausbildung.
Dazu steht ein Seminarraum zu Verfügung so das auch die Theorie direkt auf der Ranch gelehrt und gelernt werden kann.
Auf dem Hof der Familie Sollinger lässt es sich gut lernen. Schön gelegen in Katzelsdorf Wiener Neustadt finden sich auf diesem kleinen aber feinen Hof große und kleine Hufe zum befunden, bearbeiten, verstehen. Auch ein gemütlicher Seminarraum steht hier zu Verfügung.
Um die Hufvielfalt auch an unserem österreichischen Standort so weit wie möglich aufzufächern werden während der Ausbildung Exkursionen auf andere Höfe gemacht wir z.B. für Eselhufe zu den Langohren der „Eselrettung Österreich“.
Mein Name ist Thalia Micka und ich bin 36 Jahre alt. Im Jahr 2022 habe ich meine Ausbildung zur Huforthopädin erfolgreich abgeschlossen und stehe nun beim Difho als Praxisausbilderin zur Verfügung. Meine Leidenschaft und Expertise liegen darin, Pferde optimal zu betreuen und ihre Hufgesundheit zu fördern.
Durch meine einfühlsame Art im Umgang mit Tieren und meine fachliche Expertise kann ich Pferdebesitzern maßgeschneiderte Lösungen bieten. Ich setze mich leidenschaftlich dafür ein, dass die Hufe der Pferde in bestmöglichem Zustand sind, um ihnen ein gesundes und aktives Leben zu ermöglichen.
Die Hufprobleme meiner Stute führten mich zur Huforthopädie. Ursprünglich nur für die eigenen Pferde gedacht, begann ich 2021 die Ausbildung zur Huforthopädin beim DIfHO und schloss diese 2023 erfolgreich ab. Mittlerweile bin ich nebenberuflich als selbstständige Huforthopädin unterwegs. Es macht mir großen Spaß die Entwicklungen der Hufe zu begleiten. Beim Betrachten von Vorher-Nachher-Ergebnissen ist es erstaunlich, welche nachhaltigen Erfolge mithilfe huforthopädischer Bearbeitungen zu erreichen sind. Ich freue mich ab 2024 das Ausbilderteam unterstützen zu dürfen.
Auf dem „Reiterhof Obenland“ in 67166 Otterstadt mit Ausbildungsleiterin Dagmar Dietrich findet die (Haupt) Praxisausbildung statt.
Auf diesem freundlich geführten Reiterhof steht das Wohl der Pferde und Ponys an erster Stelle. Pferdehaltung und Reitunterricht mit Sinn und Verstand machen diesen Hof für viele große und kleine Reiter/-innen zu einem zweiten zu Hause.
Daher ist dies auch ein idealer Ort zur Ausbildung für die Huforthopädieschule.
Schönes Ambiente, freundliche Pferde und Ponys und ein super nette und kompetentes Team der Reitschule Obenland machen die Praxisausbildung für die Auszubildenden zu einem schönen und lehrreichem Erlebnis.
Um aber die Hufvielfalt in der Ausbildung weiter so groß wie möglich zu halten werden auch die Höfe „Hofgut Amselhalde“ in Oberrot, „Gnadenhof Pfinztal“ in Berghausen und „the rocking horse“ in Reichenbach an der Filz angefahren.
Oft wird von verschiedenen Wegen gesprochen, die zum Ziel führen. Sicher hätte ich das Argument so akzeptiert, wenn die Ergebnisse zumindest vergleichbar wären, oder dass eine einfach „nur“ mehr Zeit oder Arbeit gekostet hätte. Oder einfach umständlicher gewesen wäre. Leider wurde ich jetzt wieder in einen Fall involviert, in dem der andere Weg unweigerlich zum Tod des Pferdes führte und hier sehe ich mich in der Pflicht aufzuklären.
Es gibt verschiedene Gründe, warum Huflederhäute freiliegen. Einfache Gründe sind die Folgen eines Hufgeschwüres, Hufabszesses, Verletzung. Problematischer sind Sohlenablösungen bei Hufrehe nicht zu verwechseln mit einem Hufbeindurchbruch.
Liegt eine Huflederhaut frei, treffen sich möglichst Tierarzt und Hufbearbeiter*in um sich um das Problem zu kümmern. Dabei sorgt der der Tierarzt für mindestens für eine Leitungsanästhesie, um den betroffenen Huf schmerfrei zu machen. Ist das Pferd eher unruhig wird er es zusätzlich noch sedieren. In seltenen Fällen wird er es ablegen, was aber dann sicher in der Tierklinik von statten gehen sollte.
Ist das Pferd vorbereitet geht es an den Huf. An den Stellen, an denen Lederhaut vom Horn abgelöst ist, muss das Horn trichterförmig entfernt werden, bis ein fester Verbund zwischen Horn und Lederhaut feststellbar ist. Zu Entfernende Überhänge können per Sondieren festgestellt werden.
Warum ist das so wichtig:
Spitz zu laufendes Horn kann auf die Lederhaut drücken und dieses Reizen oder Schädigen. Lederhäute nässen um sich „sauber zu schwämmen“. Deshalb wird es unter Überhängen immer nässen und so den Verhornungsprozess verhindern.
Ist die freiliegende Lederhaut perfekt frei gelegt, kommt der Verband. Hier helfen spezielle nicht verklebende Tupfer oder Eichrindenpulver, um direkt die Lederhaut gleichmäßig abzudecken. Dann den Horndefekt auf gleiche Höhe mit der Umgebung bringen und sanften Druck auf die Stelle bringen.
Auf der Sohle genügt derselbe Druck, der auf die Umgebung wirkt, bei Belastung. Oft wird mit Hilfe von Klebeband und Gewalt mit übermäßigem Druck eine Mullbinde auf die offene Lederhaut gepresst. Das ist zu einem unnötig und zum anderen schmerzhaft für das arme Pferd. Die nichtverklebenden Tupfer oder Eichenrindenpulver sorgen für ein Abtrocknen der Lederhaut.
Nicht!!! auf die offene Lederhaut gehören fettende Tupfer oder Cremes, Jod. Normale Gaze-Tupfer verwachsen mit dem neuen Horn. Beim Abziehen des Tupfers läuft man Gefahr bereits verhornte Stellen wieder zu öffnen.
Oft wir das erste sich bildende Horn mit Eiter verwechselt. Hier mischt sich das abgegebene Exsudat (wasserähnliche Flüssigkeit) mit den 1. Hornzellen. Was zunächst eine helle breiige Flüssigkeit darstellt, aber ein gutes Zeichen ist.
Verbandwechsel ca. alle 3 Tage.
Je nach Zustand der Lederhaut dauert der Verhornungsprozess. Eine aufgequollene Lederhaut muss sich erst beruhigen bevor sie wieder Horn bilden kann. Diese wird mit dem Beruhigen auch an Volumen abnehmen. Teilweise bildet sie aber trotzdem schon vermeintlich abschließendes Horn über der Lederhaut.
Nimmt das Volumen der Lederhaut unter dem Horn weiter ab, kann sich das wie ein Rückfall anfühlen, bzw. wie ein wiederholtes Hufgeschwür und muss dann auch so behandelt werden. Also wieder TA für die Sedierung, zum Überhänge freilegen… .
Dies ist nichts ungewöhnliches und kommt besonders bei großflächigen freiliegenden Lederhäuten häufig vor. Und ist kein Grund das Pferd aufzugeben. Eine Komplette Verhornung kann je nach Fall zwischen 10 Tagen und 10 Wochen in Anspruch nehmen. Hier ist Geduld gefragt.
Was ist kein Grund zum Einschläfern?
Ein „Loch“ im Huf aus dem es endlos nässt: Hier wie beschrieben TA-holen, verfolgen, freilegen.
Vorgewölbte Sohle bei Rehe, Sohle „blättert“ ab: Hier wie beschrieben TA-holen, verfolgen, freilegen. Hierbei quetscht die Sohlenfläche des Hufbeins die Sohlenlederhaut. In dem Stadium ist die Heilungschance sehr hoch, wenn auch der Rehe-Schub im Griff ist.
Exsudat aus Kronrand: Durchbruch von Hufgeschwür, Problem löst sich meist von selbst, seltener muss die Lederhaut frei gelegt werden.
Lederhaut scheint nicht zu verhornen: Geduld.
Kritischer: Lederhaut nekrotisch. Mit TA Blutstau erzeugen, nekrotische Teile entfernen. Heilungschancen vorhanden.
Bedenklich: Hufbeindurchbruch Hufbeinspitze bohrt sich durch die Sohle.
Thema Ausschuhen: Ausschuhen heißt nicht Saumelderhaut entzündet. Oder Hufgeschwürdurchbruch, an einer Stelle des Kronrandes. Beim Ausschuhen lösst sich am Kronrand ringsherum die Hornkapsel, die Kronlederhaut sieht aufgequollen aus. Pferd liegt hat große Schmerzen.
No go:
Verschließen von nässenden „Löchern“ mit Kunststoff, Klebern.
Der Druck wird ansteigen, das Pferd wird vor Schmerz lahmen das Nässen wird nicht aufhören, wenn die ursächliche Stelle nicht freigelegt und zum Abtrocknen gebracht wird.
Heiß Beschlag.
Beim Aufbrennen kocht das Exsudat auf und kocht die sehr empfindliche Lederhaut mit, was den Heilungsprozess im besten Fall zurück wirft, im schlechtesten Fall die Lederhaut zerstört und so auch das Pferd tötet.
Vermeintliche Begründungen: das Schmelzen von Horn, Austrocknen von nässenden Stellen, desinfizieren mit Glühen.
Deckeleisen
Nicht zu Öffnen mit Leder oder Stahlplatte: So ist keine Kontrolle möglich, was unter dem Deckel passiert. Bakterienbefall, Lederhaut gereizt? Völliger Blindflug. Oft nur als Heißbeschlag möglich, deshalb ist davon abzusehen.
Deckeleisen, Deckel kann geöffnet werden: Sehr schwere Konstruktion nötig, Verletzungsgefahr beim Öffnen für Mensch und Pferd. Jedoch zumindest eine Kontrolle ist möglich.
Verbandanlegen geht meist einfacher und Gefahr des Fingerquetschens ist geringer.
Also niemals Deckel drauf und das Beste hoffen sondern Augen auf und passenden Verband drauf – das kann Leben retten!
Oft wird von verschiedenen Wegen gesprochen, die zum Ziel führen.
Sicher hätte man das Argument so akzeptiert, wenn die Ergebnisse zumindest vergleichbar wären, oder dass eine einfach „nur“ mehr Zeit oder Arbeit gekostet hätte.
Oder einfach umständlicher gewesen wäre.
Leider aber führte in diesem Fall der andere Weg unweigerlich zum Tod des Pferdes und daher sehen wir uns in der Pflicht aufzuklären.
Es gibt verschiedene Gründe, warum Huflederhäute freiliegen.
Einfache Gründe sind die Folgen eines Hufgeschwüres, Hufabszesses, Verletzung.
Problematischer sind Sohlenablösungen bei Hufrehe nicht zu verwechseln mit einem Hufbeindurchbruch.
In diesem Fall lag die Sohlenlederhaut frei. Aufgrund eines Hufgeschwürs, was mit der Rehe-Erkrankung des Pferdes einherging.
Leider wurde in der Tierklinik beschlossen den Huf mit einem Deckeleisen zu versehen.
Wohl mit der Absicht durch das Aufbrennen zu desinfizieren, den Huf trocken zu legen und mit dem Deckel die offene Lederhaut zu verschließen.
Unter Sedierung wurde das Deckeleisen aufgebrannt. Durch die Hitze kochte abgebendes Exsudat auf und zerstörte die Lederhaut.
So lag nun unter dem Deckel unbemerkt die Sohlenfläche des Hufbeines, reine Knochenstruktur, frei.
Hier war die Zerstörung der Lederhaut irreversibel und zudem hat das Pferd sicherlich tagelang unter unvorstellbaren Schmerzen gelitten.
Der nun, leider viel zu spät, dazu gerufene DIfHO®-Huforthopäde konnte nach Abnahme des Deckeleisens nur noch feststellen das jegliches Leben, jegliche Funktion des Hufes erloschen war.
Somit blieb nur noch die Euthanasie des Pferdes.
Deckel drauf brennen und das Beste hoffen funktioniert nicht.
Kluge Bearbeitung ein passender Verband mit und stete Kontrolle der offenen und bei richtiger Behandlung wieder schließenden Lederhaut sind hier die einzige Option und hätten hier sicherlich ein Leben gerettet!
Mich hat immer interessiert was genau mein Huforthopäde da mit den Hufen meines Pferdes macht, dass das so anders aussieht als “normal”. Ich habe lange in der Bewegungsanalyse gearbeitet und irgendwann erkannt, dass die üblichen Techniken an komplizierten Hufen meinem ersten Pferd zum Verhängnis wurden. Daher begann ich 2014 die Ausbildung bei Jochen Biernat. Auch in der Hoffnung im Leipziger Raum diese Methode etwas mehr zu etablieren. Ich freue mich mit meinem heutigen Wissen, über die Folgen der konventionellen Hufbehandlung aufklären zu können. Um den Pferden durch sinnvolle, die Hufphysik und die Anatomie achtende Bearbeitung ein Stück aus der Hufschmerzfalle heraus zu helfen. Denn wie treffend hat es Jochen Biernat formuliert: “Die Pferde haben keine Wahl den Schmerz anzunehmen, sie unterliegen ihm”. In diesem Sinne unterstütze ich nun auch die Auszubildenden in der Praxis.