
Ausbildungsstandort 47447 Moers
Spechthof

Ausbildungsstandort 67166 Otterstadt/bei Speyer
Reiterhof Obenland

Ausbildungsstandort 39264 Zerbst/Magedeburg
Gnadenhof Zerbst

Ausbildungsstandort 47447 Moers
Spechthof

Ausbildungsstandort 67166 Otterstadt/bei Speyer
Reiterhof Obenland

Ausbildungsstandort 39264 Zerbst/Magedeburg
Gnadenhof Zerbst
Anmeldung zur Ausbildung zum*zur Huforthopäde*in nach Biernat.
Hiermit melde Sie sich verbindlich zur Ausbildung zum Huforthopäden / zur Huforthopädin nach Jochen Biernat an. Die Sicherungsgebühr als Anzahlung auf das erste Kursmodul in Höhe von 150,- € werde ich innerhalb 14 Tage nach Rückerhalt der Zahlungsaufforderung überweisen und bestätige somit die Anerkennung der AGBs und Ausbildungsvertrags.
Eine Rechnung wird hierfür per E-Mail zugesendet.
Bei Nichtantritt der Ausbildung trotz verbindlicher Anmeldung wird die Sicherungsgebühr als Bearbeitungsgebühr einbehalten.
Bei Nichteingang der Sicherungsgebühr nach dem Zahlungsziel von 14 Tagen, kann die Huforthopädie Schule den Ausbildungsplatz anderweitig vergeben.
Ausbildungsvertrag
Zwischen dem Ausbildenden:
Die Huforthopädie Schule, Inh. Jürgen von Grumbkow-Pfleiderer
und dem/der Auszubildenden,
wird der nachstehende Vertrag zur Ausbildung
zum Huforthopäden / zur Huforthopädin nach Jochen Biernat geschlossen.
Ausbildungsziel ist neben der Vermittlung der anatomischen Kenntnisse über Pferdehufe und der technisch-handwerklichen Fertigkeiten für die huforthopädischen Behandlungen, den Auszubildenden zu befähigen, die individuellen und variablen Hufsituationen und Veränderungen an den Hufen und Gliedmaßen zu erkennen, und sie einer Verbesserung oder Rehabilitation so nahe wie möglich bringen zu können.
Die praktische Tätigkeit der Huforthopäden erstreckt sich ausschließlich auf die Behandlung von Barhufen.
Nach Bestehen der Abschlussprüfung die vom DIFHO®-Prüferteam (Deutsches Institut für Huforthopädie) durchgeführt wird, erfordert das Führen der Berufsbezeichnung und die Ausübung des Berufes als
„ DIfHO® – Huforthopäde/-in nach Jochen Biernat“ bzw.
„Huforthopäde/-in nach Jochen Biernat“
die vertragliche Verpflichtung seitens der Huforthopädin/ des Huforthopäden zum regelmäßigen Besuch von Weiterbildungsmaßnahmen der Huforthopädie Schule zur Qualitätssicherung bei der Hufbearbeitung.
Nach Bestehen der Abschlussprüfung wird dem Teilnehmer i. d. R der entsprechende Vertrag von der Huforthopädie Schule angeboten. Das Angebot unterbleibt dann, wenn eine Eignung z.B. bei Verstößen gegen das Tierschutzrecht unseres Erachtens nicht gewährleistet ist.
Die Unterbreitung des Vertragsangebotes liegt im Ermessen der Huforthopädie Schule.
Mit der Ausbildung zum Huforthopäden/ zur Huforthopädin nach Jochen Biernat wird keine Lehrberechtigung erworben. Die Befähigung zum Lehren und Weitergeben huforthopädischen Wissens und Könnens im Rahmen von Hufkursen, Vorträgen usw. kann im Anschluss an den erfolgreichen Ausbildungsabschluss erworben werden.
Die Autorisierung erfolgt bei Eignung durch die Huforthopädie Schule
Die unerlaubte Weitergabe huforthopädischer Lehrinhalte, sowie unerlaubtes Verwenden der eingetragenen Marken von Jochen Biernat, sowie vom DIFHO® nicht genehmigter Bezug auf seinen Namen oder seine Person zum Zweck einer Berufsausübung oder des Handels sind nicht gestattet, und werden bei Zuwiderhandlungen urheber- und markenrechtlich verfolgt.
Hinsichtlich der Ausbildungsinhalte, Referenten und Ausbildungsort wird ergänzend auf die beiliegende Beschreibung des Ausbildungsganges
„Huforthopädie nach Jochen Biernat“ verwiesen.
Die Ausbildung wird von der Huforthopädie Schule autorisierten Referenten durchgeführt. Für die Auszubildenden besteht kein Anspruch an die Referenten oder den Ausbildungs- und Prüfungsort.
Die Ausbildung umfasst die Teilnahme an 18 Kursmodulen. Ein Kursmodul dauert 2 Tage und findet immer an einem Wochenende (Sa/So) statt.
(voraussichtliche Zeiten: samstags: 10 – 17 Uhr, sonntags 9 -16 Uhr)
Die Gesamtkosten betragen bei regulärem Ausbildungsverlauf: 6000,– EUR.
Die Ausbildungsgebühr beträgt insgesamt 5400,– EUR.
Für die Teilnahme an der Zwischen- und Abschlussprüfung sind insgesamt 600,– EUR zu entrichten. Lehrmaterial wird kostenfrei abgegeben.
Die Kosten für Verbrauchsmaterial, Werkzeuge etc. hat die/der Auszubildende selbst zu tragen.
Die Ausbildungs- und Prüfungsgebühren sind in Raten von 300,- EUR jeweils 5 Tage vor dem regulären Ausbildung-/Prüfungstermin der eigenen Ausbildungsstaffel zu entrichten. Hierfür erfolgt vorher eine Rechnungsstellung seitens der Huforthopädie Schule. Für die Zahlungen bitte immer die Rechnungsnummer angeben.
Wird ein Modul ausnahmsweise, egal aus welchem Grund nicht besucht, muss das Modul zum regulär geplanten Termin trotzdem bezahlt werden. Ein Ersatztermin muss vom Auszubildenden zeitnah beim Ausbildungsleiter vereinbart werden.
Bei Verzug der Ausbildungsgebühren kann der Schüler so lange von der Ausbildung und den Prüfungen ausgeschlossen werden, bis sämtliche Gebühren entrichtet wurden.
Etwaige daraus resultierende besondere Folgekosten trägt der Teilnehmer.
Können Kurse aufgrund nicht voraussehbaren Gründen nicht stattfinden (z.B. bei einer Pandemie), muss der/die Auszubildene Terminliche Verzögerungen in Kauf nehmen. Auch wenn sich dadurch die Ausbildungszeit verlängert.
Der erste Ausbildungsabschnitt endet nach 10 Kursmodulen mit einer Zwischenprüfung vor dem Prüfungsrat / den autorisierten DIfHO®-Prüfern.
Das Bestehen der Prüfung ist die Voraussetzung für die Fortsetzung der Ausbildung, und den Eintritt der/ des Auszubildenden in das Anerkennungsjahr.
Das DIfHO® gestattet den Auszubildenden nach bestandener Zwischenprüfung bis zur Abschlussprüfung, die Bezeichnung
„DIfHO®-Huforthopädin/ Huforthopäde vor Anerkennung“ (HO z.A.)
zur Legitimation bei den Kunden zu verwenden.
Die Zulassung zur Zwischenprüfung durch das DIfHO® erfolgt, wenn
Die Zwischenprüfung oder Teile davon können i. d. Regel einmalig wiederholt werden.
Die Ausbildung endet nach weiteren 8 Kursmodulen mit der Abschlussprüfung vor dem Prüfungsrat / den autorisierten DIfHO®-Prüfern.
Die Zulassung zur Abschlussprüfung durch das DIfHO® erfolgt, wenn der/ die Auszubildende:
– die Zwischenprüfung bestanden hat,
– nachweislich insgesamt 18 Wochenendseminare besucht hat,
– die Ausbildung/Prüfungsgebühren hierfür entrichtet hat
– das Berichtsheft mit 3 Falldokumentationen über Hufrehabilitationen den
Anforderungen der Anleitung zur Erstellung des Berichtsheftes formell entspricht,
– das Beherrschen huforthopädischer Behandlungsmethoden zeigt und
termingerecht 4 Wochen vor dem Prüfungstermin bei der angegebenen Stelle
eingegangen ist.
Die Abschlussprüfung oder Teile davon können i. d. Regel einmalig wiederholt werden.
Ist die Teilnahme an der Abschlussprüfung der eigenen Ausbildungsstaffel aufgrund Nichterfüllung der Zulassungsvoraussetzungen seitens des Teilnehmers nicht möglich, so ist die Prüfungsteilnahme nach Absprache mit dem Ausbilder, oder spätestens an der nächsten stattfindenden Prüfung möglich.
Die Teilnahme an der Abschlussprüfung muss innerhalb von 3 Jahren nach Ausbildungsbeginn erfolgt sein. Spätere Anmeldungen sind nicht oder nur in Ausnahmefällen möglich. Die Berechtigung zur Führung der Bezeichnung „DIfHO® Huforthopäde / Huforthopädin vor der Anerkennung“ entfällt 1 Jahr nach der Zwischenprüfung.
Sollten vom/von der Auszubildenden auf Grund von Krankheiten, Schwangerschaften oder familiären Umständen Termine nicht wahrgenommen werden können, so besteht nach Absprache mit den zuständigen Leitern der Ausbildungsstandorte die Möglichkeit, die versäumten Termine in einer anderen Ausbildungsstaffel nachzuholen.
Die Kündigungsfrist für die vorzeitige Auflösung des Vertrages beträgt 2 Monate, gilt für beide Vertragspartner und ist in schriftlicher Form einzureichen.
Die in diesen 2 Monaten enthaltenden Module müssen voll bezahlt werden,
da in diesem Zeitraum Verbindlichkeiten bestehen. Die Kündigungsfrist bleibt auch bestehen, wenn die Ausbildung aufgrund unvorhersehbarer äußerer Ereignisse pausieren muss, auf die der Ausbildungsgeber keinen Einfluss hat, z.B. Pandemien.
Die/ Der Auszubildende erklärt sich damit einverstanden, dass ihre/ seine Adresse und Telefonnummer und E-Mailadresse an andere Mitteilnehmer weitergegeben werden kann, um die Bildung von Fahrgemeinschaften zu ermöglichen. Er erklärt sich ebenfalls damit einverstanden, dass seine zur Verfügung gestellten persönlichen Daten für die schriftliche und/oder digitale Kommunikation zwischen dem DIfHO® und dem Ausbildungsteilnehmer genutzt werden können. Gegebenenfalls ist dieses ausdrücklich zu verneinen.
Die Huforthopädie Schule behält sich das Recht vor, bis 4 Wochen vor Beginn der Ausbildung vom Vertrag zurückzutreten, oder den Vertrag z.B. wegen mangelnder Teilnehmeranzahl oder unrichtiger Angaben im Ausbildungsvertrag zu stornieren.
Die Huforthopädie Schule haftet für Schäden, die durch das Verschulden der Huforthopädie Schule oder durch das Verschulden eines seiner Mitarbeiter dem/ der Auszubildenden entstehen sollten nur, wenn ihm bzw. seinen Mitarbeitern vorgeworfen werden kann, diese Schäden vorsätzlich oder grob fahrlässig verschuldet zu haben. Diese Haftungsbeschränkung bezieht sich nicht auf den Ausschluss oder eine Begrenzung der Haftung für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit aufgrund einer fahrlässigen oder vorsätzlichen Pflichtverletzung des Institutes oder seiner Vertreter oder seiner Erfüllungsgehilfen. Der Auszubildende übt seine Tätigkeit als Huforthopäde außerhalb der Ausbildungsmodule in alleiniger Verantwortung gegenüber dem Pferdebesitzer aus.
Die Abtretung von Ansprüchen aus diesem Vertrag ist für beide Vertragsparteien nur möglich, wenn der jeweils andere Vertragspartner der Abtretung vorher schriftlich zugestimmt hat. Die Huforthopädie Schule ist jedoch berechtigt, auch ohne Zustimmung des/ der Auszubildenden Zahlungsansprüche wegen offener, fälliger Ausbildungsgebühren zum Zwecke des Forderungseinzuges an ein Inkassounternehmen abzutreten.
Nebenabreden zu diesem Vertrag sind nicht getroffen worden. Änderungen dieses Vertrages bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der Schriftform. Sollten sich einzelne Bestimmungen des Vertrages als unwirksam erweisen, so bleibt der Vertrag im Übrigen aufrechterhalten. An die Stelle der unwirksamen Regelung soll in diesem Fall eine Regelung treten, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt.
Die Ausbildungsunterlagen sind urheberrechtlich geschützt und dürfen ohne Genehmigung
weder vervielfältigt noch an Dritte weitergegeben werden.
Dieser Vertrag zwischen der Huforthopädie Schule und Bewerber wird gültig, sobald die Sicherungsgebühr nach Rechnungstellung vom Bewerber auf dem Konto der Huforthopädie Schule eingeht.
GGf. fordert die Huforthopädie Schule weitere Unterlagen an oder bittet zu einem Vorstellungsgespräch, bevor eine Rechnung verschickt wird, die den Vertrag schließt.
Postanschrift / Ansprechpartner:
Die Huforthopädie Schule
Jürgen von Grumbkow-Pfleiderer
Böhringsweiler 7
71577 Großerlach
Mobil: 0174/7668690 info@difho.de
Oh Schreck, oh Schreck ein Fleck….
Aber woher kommt das und was muss man tun.
Einblutungen im Hufhorn, sichtbar vor allem an hellen Hufen, von dunkelroter bis gelblicher Farbe sind keine „blauen Flecken“.
Diese Verfärbungen entstehen nicht weil das Pferd sich irgendwo angeschlagen hat oder draufgetreten ist.
Diese Einblutungen bedeuten aber trotzdem immer das im Huf, was im Argen ist. Aber nicht, weil das Pferd sich verletzt hat, sondern weil die Hufform so für das Pferd nicht optimal ist.
Denn hier blutet die Lederhaut.
Sind die Einblutungen im Wandhorn sichtbar war die Kronlederhaut verletzt. Sieht man Einblutungen an der Sohle stand die Sohlenlederhaut unter Stress. Auch am Strahl kann man solche Verfärbungen vorfinden denn auch die Strahllederhaut kann unter drückenden Eckstreben oder ziehenden Strahlhornüberhängen/-ablösungen verletzt werden.
Wenn die Lederhaut verletzt ist, gibt sie je nach Größe der Verletzung Blutplasma, zu sehen in bernsteinfarbenen Flecken, bis hin zu Hämoglobin, zu sehen in roten bis bläulichen Flecken, ins nachproduzierte Horn ab.
Diese Einblutungen wachsen dann mit dem neu produzierten Horn raus.
Wenn wir also diese Flecken sehen, ist die eigentliche Verletzung schon längst passiert.
Aber was verletzt da die Lederhäute und warum?
Hebelnde Wände, anstauende Wände, drückende Eckstreben, nicht oder falsch bearbeiteter Strahl also allgemein unphysiologische Hufzustände können die Lederhäute quetschen und damit verletzen.
Einblutungen sind somit ein ernstzunehmendes Warnsignal!
Die Hufe sind nicht optimal für das Pferd ausgerichtet. Hebel, Drücke und Wülste müssen durch kluge, regelmäßige Hufbearbeitung ausgeschaltet werden.
Oh Schreck ein Fleck!
Ein Signal des Hufes – hier stimmt was nicht!
Nehmen Sie dieses Signal ernst!
DIfHO® Ausbilderin Praxis
Ein Hufbeindurchbruch bedeutet nicht immer sofort das Todesurteil für ein Pferd. Es gibt definitiv Hoffnung. Wenn Pferd und Mensch das Glück hatten / haben, Hilfe von einer sehr einfühlsamen fachkundigen Spezialistin für schwierige Huferkrankungen zu bekommen. Vielen lieben Dank liebe Michelle für deine sehr professionelle Arbeit und Anleitung bei der Versorgung der erkrankten Hufe. Ohne dich, gäbe es mein geliebtes Pony vielleicht nicht mehr
Die Leidensgeschichte von Panama begann Anfang September 2024. Anfänglich stellte ich fest, dass sie auf dem rechten Vorderbein lahmte. Da ich augenscheinlich am bzw. unter dem Huf nichts feststellen konnte, es aber auch nach zwei Tagen nicht besser wurde, entschied ich mich dazu, den Tierarzt draufschauen zu lassen. Der konnte allerdings auch nichts feststellen, fragte nur nach der letzten Hufbehandlung, die ca. eine Woche zurücklag lag und führte das Lahmen auf zu kurz geschnittene Hufränder und der damit verbundenen Fühligkeit zurück. Ich sollte ihr eine entsprechende Tagesdosis Schmerzmittel verabreichen und weiter beobachten. Meinen Verdacht auf einen akuten Reheschub verneinte er nach seiner Untersuchung. Trotz täglicher Schmerzmittelgabe verbesserte sich Panamas Zustand leider nicht. Eher im Gegenteil. Die Lahmheit breitete sich auf allen 4 Beine aus. Dazu kam, dass sie ihre Hinterbeine abwechselnd für eine kurze Zeit immer nach oben zog und so in dieser Position verweilte.
Da die Rehe vom TA ausgeschlossen wurde, vermutete ich ein oder mehrere Hufgeschwüre. Den Verdacht teilte ich meinem damaligen Hufschmied mit, der dann bei der Intervallhufbehandlung tatsächlich ein Geschwür am rechten Vorderhuf entdeckte und versuchte dieses aufzuschneiden. Doch auch dies führte leider zu keiner Verbesserung des Gesundheitszustandes, so dass ich erneut den ortsansässigen Tierarzt bat, vorbeizukommen. Er schlug eine Blutuntersuchung vor und entnahm diesbezüglich zwei Blutproben. Das Ergebnis der Blutuntersuchung ließ nicht lange auf sich warten und hörte sich niederschmetternd an. Die Diagnose lautete: EMS und Morbus Cushing und aufgrund dessen wurde dann letztendlich auch die Rehe vermutet, die durch ein anschließend durchgeführtes Röntgen beider Vorderbeine leider bestätigt wurde. Mittlerweile waren fast 1 ½ Monate vergangen, in denen Panama offensichtlich mit starken Schmerzen (abgesehen von der Einnahme der Schmerzmittel) ihr Leid ertragen musste. Der Weidegang hatte sich mit der Diagnose sofort erledigt und sie wurde auf Diät gesetzt. Gegen das Cushing erhielt sie ein Medikament, dass sie Zeit ihres hoffentlich noch langen bestehenden Lebens, täglich einnehmen muss. OK, die Diagnose bestand, die Diät wurde eingeleitet und das erkannte Hufgeschwür am rechten Vorderhuf mittels 5-tägig angelegtem Angusverband versucht zum Aufbrechen zu bekommen. Dies war dann auch erfolgreich aber eine wirkliche Verbesserung des Laufverhaltens von Panama, konnte ich nicht feststellen. Im Gegenteil, sie lag auf dem Paddock sehr oft auf dem regelmäßig erneuerten Strohbett und mochte nur kurz aufstehen, um zu fressen. Sie so zu sehen, brach mir das Herz. Es musste noch weitere Hufgeschwüre geben! Aufgrund meiner Vermutung kontaktierte ich erneut die ortsansässige Tierarztpraxis und bat noch einmal um eine Kontrolluntersuchung bezogen auf meine Vermutung. Dieses Mal erschien Dr. Lena Claußen und fand tatsächlich noch ein Hufgeschwür am linken hinteren Huf. Dieses versuchte sie freizulegen, konnte dies allerdings nicht vollständig, da es einfach zu tief lag. Sie gestand ehrlich ein, dass sie sich einen weiteren tieferen Einschnitt nicht zutrauen würde. Außerdem teilte sie mir mit, dass sie die Vermutung hat, dass es noch weitere Hufgeschwüre an den anderen drei Hufen gäben könnte. Sie verwies mich auf eine erfahrende Huforthopädin, die sie selbst vor kurzem kennengelernt hatte und die sich auf die Behandlung und Versorgung von Huferkrankungen spezialisiert hat. Bei dieser Huforthopädin handelte es sich um Michelle Yakobi aus Elmenhorst. Noch am selben Tag nahm sie Kontakt mit ihr auf, um ihr den Fall zu schildern und ich konnte auch umgehend fernmündlich einen Termin für den nächsten Tag mit Michelle vereinbaren. Am darauffolgenden Tag begann dann endlich der Heilungsprozess mit einer 4½-stündigen Bearbeitung aller vier Hufe bei frostigen Temperaturen und Jahreszeitenbedingter voranschreitender Dunkelheit. Und ja es war eine blutige Angelegenheit und für mich schlimm anzusehen. Doch Michelle erklärte mir, dass das alles kein Problem sei und schlimmer aussehe, als es ist. Sie machte mir Mut und berichtete mir von Fällen, die sie in ihrer langjährigen Zeit als Huforthopädin erfolgreich abgeschlossen hatte. Und auch Panama schien zu merken, dass Michelle ihr helfen wollte. Sie ließ alles bereitwillig über sich ergehen und kaute nach jedem behandelten Huf ab, als wollte sie „Danke“ dafür sagen, dass ihr endlich jemand hilft und ihr die Schmerzen nimmt. Ab diesem Tag (13.12.2024) begann eine lange Nachbehandlungszeit mit anfangs täglichem Verbandswechsel aller vier Hufe, dann nach zwei- bzw. dreitägigen Pausen und so weiter und so weiter. Plötzlich begann ich wieder Windeln zu kaufen, weil diese ideal als Verbandsmaterial eingesetzt werden konnten. Und der Vorrat an Universalklebeband und Polstermaterial stieg auch ins Unermessliche. Michelle kam anfangs einmal die Woche vorbei, um zu schauen, wie der Heilungsprozess voranging bzw. um noch die ein oder andere Stelle an den Hufen auszuschneiden. Zum Glück heilten die Hufe, langsam, aber doch stetig. Die beiden Hinterhufe, die zum Glück nicht ganz so stark durch die Rehe geschädigt waren, erholten sich relativ schnell. So dass es irgendwann möglich war, diese statt eines Verbandes in Hufschuhe zu verpacken. Bis auch diese dann letztendlich bei trockenem Wetter weggelassen werden konnten. Die beiden Vorderhufe benötigten etwas mehr Zeit für die Heilung. Leider gab es dort Hufdurchbrüche und die empfindliche Lederhaut wollte einfach nicht heilen und aushärten. Doch Aufgeben war keine Option! Mittels „Novaderma“ und später „Eichenrindenpulver“ ging auch dort endlich die Heilung voran. Das soll aber nicht heißen, dass das ein einfacher Versorgungsgang mit Panama war. Ganz und gar nicht. Nachdem sie die erste und zweite Behandlung super über sich ergehen ließ, hatte sie auf weiter Folgebehandlungen keine Lust. Es war halt immer noch erforderlich die Wundränder an den Hufen zu beschneiden, um den Heilungsprozess voranzutreiben. Sobald man auch nur in die Nähe der Hufe kam, versuchte sie die Flucht nach vorn. So blieb nur der Einsatz von Sedierungsmitteln. Dazu musste dann drei Mal der Tierarzt hinzugezogen werden. Auch die regelmäßigen Verbandswechsel ließ sie zeitweise nur mit Widerstand über sich ergehen. Aber mit ihrem Dickkopf konnte ich mithalten und so haben wir es beide letztendlich hinbekommen und als Michelle mir am 14.04.2025 dann mitteilte: „Herzlichen Glückwunsch, du hast jetzt wieder ein Reitpferd!“ da wusste ich, wofür all die Bemühungen und „Kämpfe/Diskussionen“ mit Panama gut waren. Wir haben es beide, dank der lieben Unterstützung von Michelle geschafft. Ich kanns nur nochmal wiederholen:
Vielen, vielen Dank liebe Michelle!!!
Concentus Equorum
Bergstr. 7
72226 Simmersfeld/Fünfbronn
Die Hofbetreiber Miriam und Johannes Wittum , beide selbst Huforthopäden mit jahrelanger Erfahrung bieten hier eine Vielzahl von Pferden und Ponyhufen an. Neben dem Pensionsbetrieb in verhaltensgerechten Offenställen, eine Hengst-/Wallachgruppe die in einem Paddock-Trail lebt werden hier zudem Pferde aus dem Tierschutz aufgenommen. Auch findet sich auf der angeschlossenen Hufrehastation so manch spannende teils spektakuläre Hufsituationen. Ein kleiner Seminarraum steht direkt am Hof zu Verfügung bei Bedarf wird ein größerer Raum im Ort gelegenem Rathaus gebucht.
Somit finden sich hier im schönem Schwarzwald beste Vorraussetzungen um den großartigen Beruf des/-r Huforthopäden/-in zu erlernen.


Für den Start April 2027 in 79117 Freiburg konnten wir den Junghof Kappel als weiteren Ausbildungshof gewinnen.
Das ganze Jahr über pulsiert das Leben auf diesem Hof:
Von Konzertabenden und kulturellen Veranstaltungen über heilsame Pferdebegegnungen bis hin zu generationsübergreifenden Projekten wird vieles geboten.
Da passt unsere Huforthopädieschule doch bestens rein.
Hier wird eine kleine Staffel von 5-6 Auszubildenden mit der Ausbildungsleiterin Isabel Knöpfle starten
Als Ausweich-Partner für die Praxistage konnten wir folgende Höfe gewinnen:
Hofgut Amselhalde
Amselhalde 1
74420 Oberrot
Hier liegt das Augenmerk auf den Fohlen- und Jungpferdehufen, denn auf dieser schönen Anlage von Sean Escher werden prächtige Schwarzwälder gezüchtet. Die Korrektur von Fohlenhufen ist wohl die Wichtigste und somit sind wir froh diesen Hof als Partner gewonnen zu haben.
the Rocking Horse Ranch
Alte Hegenloherstr. 22
73262 Reichenbach an der Fils
Auf dieser schönen Anlage von Denise und Matthias Schaffer liegt der Fokus auf der Reitpädagogik. Und da hier Groß und Klein das Erlebnis Pferd erfahren dürfen ist auch die dort lebende Pferdeherde bunt gemischt. Dies bietet unseren Auszubildenden eine große Hufvielfalt. Dazu gibt es zum Verweilen ein nettes Reiterstübchen.
AG Tierschutz Pferde & Co e.V.
Steigstraße 27
76327 Pfinztal-Berghausen
Im zweiten Ausbildungsjahr wird auch ab und an der Gnadenhof in Pfinztal angefahren um hier den Tieren zu helfen. Ob Pferdeoma und Opa, Eselchen oder Pferde mit Handycap unter kompetenter Anleitung unserer Ausbilder/-innen und liebevoller Unterstützung des Hofteams werden alle Hufe von den Auszubildenden in Ruhe bearbeitet.
Somit steht neben dem schönem Seminarraum auch eine große Hufvielfalt zu Verfügung.
DIfHO® Ausbilderin Praxis

Durch eine Odyssee an verschiedenen Hufbearbeitern und Bearbeitungsrichtungen bei meinem eigenen Pferd und nicht besser werdenden Hufproblemen, kam ich vor langer Zeit zur Huforthopädie. Nun endlich wurden die Probleme besser und logisch erklärbar. Ich beschäftigte mich immer mehr mit dem Thema Hufe, bis ich mich dann 2020 zur Huforthopädie-Ausbildung entschied, welche ich 2021 abschloss. Seitdem bin ich selbstständig als Huforthopädin im Raum Freiburg i. Breisgau. Nach der Huforthopädie-Ausbildung schloss ich direkt die Pferdephysio-Ausbildung an. Den Blick nun auf die kompletten Zusammenhänge im Körper gerichtet, ergibt sich eines immer daraus – wie wichtig ein gesunder Huf als Basis für den gesamten Bewegungsapparat des Pferdes ist – und mit der Huforthopädie kann diese Basis für das Pferd zielführend, schonend und nachhaltig verbessert werden. Huforthopädie ist mein Herzensthema und ich freue mich, diese Begeisterung, Leidenschaft und mein Wissen als Ausbilderin teilen zu können.
DIfHO® Ausbilder Praxis

Über die Not zu Überzeugung.
So oder so ähnlich könnte ich meinen Weg zur Huforthopädie beschreiben.
Nachdem sich die Hufe unserer eigenen Pferde sukzessive verschlechtert haben, hat mich der Weg eigentlich unbewusst zur Huforthopädie geführt. Bei der Suche nach einem neuen Hufbearbeiter hat eher der Zufall entschieden. Die Reaktionen auf meine Anfragen waren eintönig… “Ich nehme keine neuen Kunden” “Ich bin ausgebucht” “Es ist mir zu weit weg”… Aber nach einiger Zeit stand ein Termin mit einer Huforthopädin und dieser führte mich zur Huforthopädie.
Ich war begeistert von der Arbeit an den Hufen. Bei jeder Bearbeitung habe ich der Huforthopädin “Löcher in den Bauch” gefragt (und bei 4 Pferden sind Stunden vergangen). Mich hat es fasziniert, dass sich die Hufe mit der Methode und den gezielten Ansätzen sichtbar veränderten.
Nach und nach reifte der Entschluss, selbst die Ausbildung zum Huforthopäden beim DifHO zu starten.
Meine Ausbildung habe ich 2023 abgeschlossen und bin seitdem als selbstständiger Huforthopäde im Nebenerwerb tätig. Der Fokus bei meiner Arbeit liegt auf der individuellen Bearbeitung an jedem Pferd und jedem einzelnen Huf. Meine ruhige Art ist immer partnerschaftlich mit dem Pferd und ich lege Wert auf Akribie bei der Umsetzung huforthopädischer Ansätze.
Seit Sommer 2024 unterstütze ich das Team der Praxisausbilder in Norddeutschland. Ich freue mich mein erworbenes Wissen zu teilen und meine Erfahrungen weiterzugeben.