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Wie so Viele kam auch ich durch mein eigenes Pferd zur Huforthopädie. Spätestens als aus dem „Paarhufer“ (tiefe Hornspalte in der Zehenmitte) wieder ein „Unpaarhufer“ wurde, war ich überzeugt.
Während die Hornspalte immer kleiner wurde, wuchs die Begeisterung für diese Arbeit immer mehr. Diese Begeisterung ist bis heute geblieben. Außerdem steigt durch mein Tiermedizinstudium auch das Wissen über das Pferd als Gesamtorganismus, wobei mir die Relevanz des Hufes immer wieder bewusst wird. Hufe stellen nicht nur das Fundament für das Lebewesen Pferd dar und haben damit Auswirkungen auf alles was darüber steht/lebt/sich bewegt/…, sondern bilden auch einen Spiegel der Gesundheit. Man kann einfach unheimlich viel aus ihnen lesen, wenn man nur richtig hinschaut.
Und ebenso viel kann man mit ihnen bewirken, wenn man ihnen etwas Hilfestellung gibt. Wie kann man sich dafür nicht begeistern?
Pferde haben mich bereits von klein an fasziniert, so suchte ich mir mit 8 Jahren die ersten Pflegeponys und bin bis heute heilfroh und dankbar, dass ich nicht in einer Wendywelt-Reitschule gelandet bin, sondern dort von Anfang an alles lernte was dazu gehört und richtig geprägt wurde.
Mit 14 Jahren kam dann das erste eigene Pferd, “Tootsy”, ein Engl. Vollblut mit Special Effekts und Hang zur Selbstzerstörung, war das beste Lehrpferd in Sachen Umgang und Wundversorgung. Seit Jahren beschlagen, mit Rissen, Spalten und Geschwüren, bereiteten mir auch ihre Hufe ständig Sorgen, also begab ich mich irgendwann auf die Suche nach einer Alternative zum Schmied. Nachdem ich mich umfangreich informiert und belesen habe fiel meine Entscheidung gezielt auf eine DIfHO-HO. Da die Umstellung der stark geschädigten Hufe zu Anfang nicht ganz unkompliziert verlief zweifelte die HO etwas daran, dass ich die Umstellung durchhalte… doch das habe ich! Offensichtlich sah sie dadurch in mir das Potenzial und überredete mich bei jedem Huftermin, mich doch für die Ausbildung am DIfHO zu entscheiden (danke Svenja).
Mich hatte das Hufvirus bereits gepackt, so besuchte ich im Frühjahr 2009 meinen ersten Kurs und hatte das Glück bei Adriane und Jochen Biernat meine Ausbildung, mit erfolgreicher Abschlussprüfung, absolvieren zu dürfen. Natürlich ereilen einen im Laufe der Zeit auch Tage (z.B. wenn man im Sommer bei brüllender Hitze, schweißnass, von Bremsen geplagt, versucht, trockene, betonharte Hufe in Form zu bringen und an seine körperlichen Grenzen stößt) an denen man sich fragt “Warum?”, doch dann schaue ich mir Fotos von erfolgreich geheilten Hufen an und die Frage beantwortet sich ganz selbstverständlich mit einem zufriedenen “Darum!”
Von Viola Dürholt

DIfHO® Ausbilderin Praxis

Pferde haben mich bereits von klein an fasziniert, so suchte ich mir mit 8 Jahren die ersten Pflegeponys und bin bis heute heilfroh und dankbar, dass ich nicht in einer Wendywelt-Reitschule gelandet bin, sondern dort von Anfang an alles lernte was dazu gehört und richtig geprägt wurde.
Mit 14 Jahren kam dann das erste eigene Pferd, “Tootsy”, ein Engl. Vollblut mit Special Effekts und Hang zur Selbstzerstörung, war das beste Lehrpferd in Sachen Umgang und Wundversorgung. Seit Jahren beschlagen, mit Rissen, Spalten und Geschwüren, bereiteten mir auch ihre Hufe ständig Sorgen, also begab ich mich irgendwann auf die Suche nach einer Alternative zum Schmied. Nachdem ich mich umfangreich informiert und belesen habe fiel meine Entscheidung gezielt auf eine DIfHO®-HO.
Da die Umstellung der stark geschädigten Hufe zu Anfang nicht ganz unkompliziert verlief zweifelte die HO etwas daran, dass ich die Umstellung durchhalte… doch das habe ich! Offensichtlich sah sie dadurch in mir das Potenzial und überredete mich bei jedem Huftermin, mich doch für die Ausbildung am DIfHO zu entscheiden (danke Svenja). Mich hatte das Hufvirus bereits gepackt, so besuchte ich im Frühjahr 2009 meinen ersten Kurs und hatte das Glück bei Adriane und Jochen Biernat meine Ausbildung, mit erfolgreicher Abschlussprüfung, absolvieren zu dürfen.
Natürlich ereilen einen im Laufe der Zeit auch Tage (z.B. wenn man im Sommer bei brüllender Hitze, schweißnass, von Bremsen geplagt, versucht, trockene, betonharte Hufe in Form zu bringen und an seine körperlichen Grenzen stößt) an denen man sich fragt “Warum?”, doch dann schaue ich mir Fotos von erfolgreich geheilten Hufen an und die Frage beantwortet sich ganz selbstverständlich mit einem zufriedenen “Darum!”
Hi, ich möchte euch gerne die Geschichte meines Wallachs Frisco erzählen.
Ein großer, lackschwarzer Wallach, vier weiße Füße und eine markante weiße Blesse… ein Mädchentraum, wie er im Buche steht (zumindest für die Dressurfreunde unter uns). Seine zahlreichen Baustellen habe ich vor fast 3 Jahren durch die rosarote Pferdemädchenbrille nicht wahrgenommen… So zog der charmante schwarze Dickschädel also zu mir und seinem Pferdekumpel in den Offenstall. Und mit ihm zusammen unzählige, vielleicht auch gut gemeinte Ratschläge, Meinungen, Empfehlungen und auch Belehrungen von Reiterkollegen/innen, die wohl schon deutlich länger mit Pferden zutun haben als ich.
Ganze zwei Jahre, 3 oder 4 Hufschmiede und unzählige Stunden diverser Pferdeliteratur später kam mein zwar charakterstarker und auch manchmal frecher, aber an sich herzensguter und niemals böswilliger Wallach beim Freilauf mit fliegenden Hufen auf mich zu … und mir wurde schlagartig klar, dass die Zickereien in den letzten Tagen nicht einfach Respektlosigkeit, sondern Schmerzen geschuldet waren. Nach kurzer Zeit waren die “Schuldigen” gefunden: Die Hufe bzw. die Eisen darauf.
Viele vergebliche Telefonate später und weil ich so allmählich kein Vertrauen mehr in die herkömmlichen Hufschmiede hatte, die die Hufe meines Pferdes im guten Glauben letztlich leider “verschlimmbessert” hatten, stieß ich im Juli 2020 auf meine tolle Huforthopädin Yvonne (liebevoll auch “Huftante” genannt), die zu dem Zeitpunkt glücklicherweise noch Kundenpferde suchte.
Gesagt, getan – erster Termin mit Eisenabnahme Anfang August 2020, von da an im 2-Wochen-Rhythmus bis Oktober und ab dato jetzt alle 4 Wochen ist Yvonne bei uns und repariert Friscos Hufe Stück für Stück immer weiter. Und soll ich euch was sagen? – Mein Pferd kann wieder laufen, schmerzfrei, ohne Lahmen. Er zwickt nicht mehr, seine Kompensationsmuskulatur baut sich ab, er baut langsam aber sicher wieder die richtigen Muskeln auf. Er macht nichts mehr am Stall kaputt und geht nicht mehr durch die Zäune. Er ist einfach wieder ein zufriedenes Pferd, das jetzt entspannt und ruhig bei der Bearbeitung steht und mich sogar dabei beknubbelt. Das ist meine Bestätigung, dass ich mit dieser Entscheidung für Barhuf und Huforthopäde/in für mein Pferd absolut alles richtig gemacht habe und ich kann euch nur ans Herz legen: Schaut bitte über den Tellerrand hinaus. Manchmal findet sich außerhalb des bekannten Spektrums genau die Lösung, die euer Pferd braucht!
Alles Liebe Frisco & Saskia
PS: Anbei noch mein etwas unkonventionelles Lieblingsbild, es beschreibt meinen Kasperkopf aber perfekt!”

DIfHO® Ausbilder Praxis, Prüfer

Meine Welt mit Pferden begann vor 17 Jahren.
Um das Wesen der Pferde besser verstehen zu können, bin ich den Weg in Richtung Horsemanship gegangen.
Wegen der immer schlechter werdenden Hufsituation meiner eigenen Pferde, habe ich nach Lösungen gesucht und beim DIfHO® die Antworten gefunden. Seit der Ausbildung 2008 bei Jochen Biernat und Adriane Georgi ist meine Begeisterung als Huforthopäde ungebrochen.

Hufrehastation Niederrhein – Petra Thissen
Die Hufrehastation bieten dem Rehapferd eine Unterbringung direkt in einer Patientenbox auf dem Hof der Tierärztin an. Hier wird sich mit Fachverstand jedem Hufproblem gewidmet was Pferd oder Pony so mitbringt (die Aufnahme von schweren Kaltblütern ist nicht möglich). Besondere Erfolge bestritt Petra Thissen in Kombination mit der Tierärztin in Fällen von Hufkrebs und schweren Abszessen.
Hufreha Niederrhein
Petra Thissen
47441 Moers
petra_thissen@online.de