Ein großes Anliegen vom DIfHO® sind auch die Eselhufe. Zu oft werden diese wie Pferdehufe bearbeitet mit teils daraus resultierenden katastrophalen Ergebnissen. Eselhufe sind anders! Darum sind wir froh einen großartigen Partner in Sachen Eselhufe, bei Familie Bölz auf dem wunderschönen Hofgut Kieselberg, gefunden zu haben. Hier werden, in der wohl schönsten Location des DIfHO®, Fortbildungen für fertige Huforthopäden/innen angeboten sowie auch das Modul “Eselhufe” für die Azubis des Standortes “Stuttgart”. Wir freuen uns über die weitere tolle Zusammenarbeit und überreichen somit stolz das offizielle DIfHO Schild “Aus- und Fortbildungshof Eselhufe”.
Ich selbst bin durch meinen Wallach, mittlerweile 27- jährig, vor 12 Jahren zur Huforthopädie gelangt, weil Ich mit den tradiotionellen Schmiedearbeiten nicht mehr zufrieden war. Bei meinem Pferd hatte Ich jahrelang mit Strahlfäule zu kämpfen, sowie mit einem plötzlich blutenden Kronrandspalt.
Die Schmiede erkannten leider die vorherrschende Fehlstellung meines Pferdes nicht und arbeiteten den Problemen ewig hinterher. Mein Pferd litt ebenso dadurch unter immer wiederkehrenden Verspannungen im gesamten Körper. Chiropraktik bzw. Osteopathie und Akupunkturen halfen nur bedingt.
Dank Internet bin Ich auf die Seite vom DIfHO gelangt. Es las sich so logisch über die Hufphysik und die positiven Entwicklungen, so daß Ich eine Huforthopädin kontaktierte und es von da an mit den Problematiken meines Pferdes von Intervall zu Intervall immer besser wurde, bis heute ins hohe Alter.
So habe Ich mich dann entschlossen die Ausbildung zu machen. Ich arbeite im Nebenerwerb, hauptberuflich bin Ich Goldschmiedin, nach bisher 10 Jahren ( ca. 40- 45 Pferde im Schnitt ) immer noch mit grosser Freude in diesem Beruf.
Wie bei vielen Pferdemädchen begann meine große Liebe zu den sanften Vierbeinern bereits in früher Kindheit. Mir war immer klar, dass ich irgendwann auch etwas mit Pferden arbeiten möchte. Nur was?
Die Jahre gingen ins Land, man lernte verschiedene Pferde, Reiterweisen, Haltungsformen etc kennen. Auch das erste eigene Pferd kam irgendwann, ging auch durch diverse Umstände wieder.
Irgendwann traf ich auf ihn. Meine schwarze polnische Schönheit. Johnny (vorher Ivan) stand bei einem Händler. Für den Schlachtpreis erhielt ich ihn, angeblich hatte er Verschlag. Kurz drauf stellte sich heraus, dass er in Polen Hufrehe gehabt haben muss.
Verblendet auf einer rosa Wolke schwebend kaufte ich unvernünftig dieses sagenhaft schöne Tier.
Der erste Schmiedebesuch stand an. Er nahm die Eisen ab, fing die Bearbeitung an und fragte mich dann plötzlich, ob ich das Tier wirklich behalten möchte. So begann eine Odyssee. Viele Tierärzte gingen ein und aus. Schmiede, Heilpraktiker etc. Ich hatte einen sehr großen Verschleiß. Mal lief Johnny, mal nicht.
Immer mehr setzte ich mich mit dem Thema Hufrehe auseinander. Mein Kopf schwirrte. Nächtelang Albträume, stets die Angst, läuft er noch oder lahmt er wieder?
Viele Diskussionen mit Tierärzten und Schmieden, dass er nicht auf die Koppel dürfe, ich hatte aber immer das Gefühl, es sei ein „mechanisches“ Problem. Durch Recherchen fragte ich meinen Schmied, ob wir es nicht Barhuf versuchen können. Dies scheiterte wahnsinnig auf Grund einiger Umstände und Vor allem mangels Beratung meinerseits.
Nach 4 Jahren hielten irgendwann die Eisen nicht mehr. Ich besorgte mir endlich Hufschuhe und hatte das Gefühl, es geht ihm stetig besser.
Dann lahmte er wieder. Ich rief den Tierarzt. Er diagnostizierte mir einen akuten Reheschub und ich gab auf. Ich konnte psychisch und finanziell überhaupt nicht mehr.
Ich dachte ebenso, ich würde ihn von seinem Leid befreien.
2 Monate nach seinem Tod erfuhr ich von der Ausbildung beim DIfHO, informierte mich noch über andere Schulen, aber entschied mich fürs DIfHO. Wenige Monate später saß ich zum ersten Mal im Unterricht. Es dauerte nicht lang und ich stellte fest, mein Bauchgefühl war immer richtig. Sehr hart. Mein geliebter Johnny.
Ich verwarf alles was ich dachte über Hufe zu wissen und ließ mich auf komplett andere Denkweisen ein. Ich hatte das Gefühl, endlich angekommen zu sein in meinem Leben.
Alles veränderte sich. Der ursprüngliche Plan, nur mal ab und zu Freunden mit ihren Pferden zu helfen wurde verworfen. Mittlerweile arbeite ich vollberuflich als DIfHO Huforthopäde. Habe es keinen Tag bereut.
Ebenso ist es mir eine Ehre, zum Ausbilderteam zu gehören und anderen interessierten Menschen das Wissen von Jochen Biernat weiterzugeben. Übrigens bin ich sehr glücklich, dass ich diesen beeindruckenden Menschen noch kennenlernen durfte. Mein Leben änderte sich von Grund auf. Kein nerviger Job mehr bei einem unterdrückenden Chef. Finanziell geht es mir deutlich besser.
Natürlich hat es auch Kehrseiten. Der Beruf ist hart. Physisch wie auch psychisch. Allerdings unglaublich erfüllend. Ich durfte mich neu entdecken und trage einen kleinen Teil für das Wohle der Pferdewelt bei.
Es ist täglich schön zu sehen, wie verzweifelte Pferdebesitzer, welcher man doch selbst auch war, nun glücklich sind und die Pferde, die teils kaum laufen konnten, nun über die Paddocks galoppieren.
Danke Herr Biernat ,
Danke an das gesamte DIfHO Team.
Auf noch eine lange gemeinsame Zeit.
Und danke an Johnny. Du bist jeden Tag dabei und durch dich ist mir das möglich.
Der Ausbildungstandort im Norden liegt in Bispingen – Nähe Hamburg. Ein schöner Flecken Erde inmitten der Lüneburger Heide, direkt angrenzend am Naturschutzgebiet Wilsede. Auf dem schön gelegenen und gepflegten Reiter- und Ferienhof von Marianne Cohrs stehen den angehenden Huforthopäden/Innen für die Praxis einige hufige Kandidaten zur Verfügung. Auch die Theorie ist auf dem Hof zu finden.
Nach Absprache ist eine Verpflegung auf dem Hof möglich. Soll es rustikaler werden, kann auch die Grillecke auf dem Hof genutzt werden und gemeinschaftlich gegrillt werden. Ein weiterer Pluspunkt darf nicht unerwähnt bleiben: es besteht die mögliche Unterbringung eigener Pferde und/oder die eigene Übernachtung, um ein verlängertes Wochenende für einen Ausritt o.ä. in die Lüneburger Heide zu nutzen. Der Reiter- und Ferienhof von Marianne Cohrs bietet einiges. Für uns heißt das ganz klar: “Erst die Arbeit, dann das Vergnügen”. Wo kann man beides besser vereinen, als in der Lüneburger Heide. Ausreichend Parkmöglichkeiten am Hof sind vorhanden.
Der Gnadenhof Rhede hat es sich zur Aufgabe gemacht, alte, kranke, verstoßene, ausgesetzte und unliebsam gewordene Tiere aufzunehmen und zu versorgen. Den großen Einsatz der Hofbetreiber Kristin und Daniela Niehaves möchte das DIFHO® durch seine Hufbearbeitungen, während der Ausbildung unterstützen. Hier profitieren die Auszubildenden auch von problematischeren Huf-Situationen, von älteren Tieren, die auf dem schönen Hof ihren Lebensabend verbringen dürfen.
Auf dem beliebte DIfHO® Ausbildungshof concentus Equorum in Simmersfeld/Fünfbronn wird sich mit Herzblut und Erfahrung auch Hufrehapatienten angenommen.
In hellen und luftigen Ställen mit Laufpaddock kommen die Patientenpferde unter.
Die Gabe von Medikamenten und das Anlegen von nötigen Verbänden ist selbstverständlich.
Besonderen Ruhm erreichte diese Rehastation unter Johannes Wittum mit seinen Erfolgen bei oftmals schon aufgegebenen Hufkrebspatienten.
Familie Wittum Bergstraße 7 72226 Simmersfeld / Fünfbronn
Hier können Pferde mit Hufproblematiken aller Art huforthopädisch behandelt werden.
Es stehen luftige Paddockboxen zur Verfügung, die den Pferden, ihren natürlichen Bedürfnisse entsprechend, Luft, Licht und Sozialkontakt bieten. Zusätzlich gibt es größere Bewegungspaddocks und großzügige Weiden.
Zur Anlage gehört eine Reithalle (20×40) sowie ein Außenplatz.
Penible Stallhygiene und individuelle Fütterung speziell bei Hufrehepferden oder Pferden mit Stoffwechselproblematik sind selbstverständlich!
Behutsames Aufbautraining und Profiberitt können als zusätzliche Dienstleistungen angeboten werden.
Mit Tierärztin Dr. Karoline von Bassewitz und Huforthopädin Michelle Yakobi.
Auf diesem Hof mit Reithalle, Reitplatz, luftigen Boxen und vielem mehr wird dem Patientenpferd neben der Huforthopädie noch Akkupunktur nach TCM, Chiropraktik, Aquatraining, Equine Spa, Mikrovibrationsplatte, Soletherapie, Solarien sowie Aufbautraining als begleitende Therapie angeboten.
Eine tolle Zusammenarbeit mit Experten dazu diese fantastische Anlage all das bietet hervorragende Bedingungen um den geliebten Vierhufer bestens betreut wieder zu optimalen Hufen und zu guter Gesundheit zu verhelfen.
Artgerechte Haltung wird hier großgeschrieben, damit sich die Pferde und Ponys auch in der Rehaphase so wohl wie möglich fühlen. Das Heu, Stroh und Getreide kommt aus dem eigenen Betrieb und wird unter Dach gelagert. Das Füttern von mitgebrachtem Futter sowie nötige Medikamentengaben wird gern übernommen. Reithalle und beleuchteter Allwetterreitplatz können wunderbar zum Aufbau/Erhalt der Muskulatur genutzt werden.
Am 01.08.2019 wurde das von Jochen Biernat gegründete Deutsche Institut für Huforthopädie DIFHO® offiziell an mich als Nachfolger übergeben. Bei dieser Gelegenheit geben wir uns treffend den übergeordneten Namen „Die Huforthopädie Schule.“ Seien Sie unbesorgt, das stete Bemühen des kompetenten Teams und mir, um die bestmögliche Ausbildung von Huforthopäden und Aus- und Weiterbildung von fertigen Huforthopäden ist ungebremst und wird kontinuierlich verbessert. Die von Jochen Biernat entwickelte kluge Art, möglichst schonend Hufe zu korrigieren, die für jedes Pferd seinen individuell bestmöglichen Huf parat hält, soll Entwicklernah an den Pferden vor Ort umgesetzt werden.
Leider ist Jochen Biernat für uns alle viel zu früh
verstorben. Voller Respekt sind wir motiviert, sein Lebenswerk fortzuführen.
Wir sind stolz, als einzige Huforthopädieschule seine Idee der Bearbeitung in der Originalfassung lehren zu können und dürfen. Unsere Ausbildungsabsolventen tragen daher den geschützten Titel “Huforthopäde/in nach Biernat.”
Wir würden uns sehr freuen, wenn unsere Homepage Sie zu
einem Huforthopäden in unserem Verzeichnis führt, oder sie selbst Lust bekommen
den spannenden Beruf der/s Huforthopäden/in zu erlernen. Gerne stehen wir Ihnen
dabei in Rat und Tat unter info@difho zu Verfügung.