DIfHO® Deutsches Institut für Huforthopädie

Risse und Spalten

  • ©DIfHO® - Andrea Kay

Mit diesen Spalten in den Seitenwänden an beiden Vorderhufen,  innen und aussen, wurde das Pferd von der jetzigen Besitzerin 2010 übernommen. Mehrjährige Reparaturversuche unter Eisenbeschlag („tiefes Ausschneiden der Risse“, Silikon, Stegeisen, Kleber etc.) führten allerdings zu einer permanenten weiteren Verschlechterung. Die Risse und Spalten wuchsen nicht wie gewollt heraus, – zudem fing das Pferd an zu lahmen. Die Hufzustände wurden zunehmend unangenehmer. Das Röntgenbild zeigte, dass die Risse in der Tiefe die komplette Hufwand betrafen.

Entgegen der Warnung, die Eisen abzunehmen, weil „der Huf auseinanderbrechen könnte“, entschied sich die Besitzerin im Juni 2014 zur Umstellung auf Barhuf durch eine DIfHO-Huforthopädin im Anerkennungsjahr.

Mit der huforthopädischen Betreuung , in auf den Hufzustand angepassten Zeitabständen, konnten die negativen physikalischen Kräfte, die für die Rissbildung verantwortlich waren, bearbeitet und das Horn wieder in die „richtige Richtung“ gesteuert werden.

Das Pferd musste in der Umstellungsphase natürlich entsprechend geschont werden, weil ein Laufen auf dem bisher produzierten maroden Horn nicht angenehm war.

Der Erfolg zeigt, dass sich die Entscheidung zur ursächlichen Vorgehensweise und die Rücksichtnahme gelohnt hat.

Gezeigt werden hier die Innenwände der beiden Vorderhufe in zeitlichen Abständen von ca. 4 Monaten.

Die letzten 4 Bilder zeigen den Vorher/Nachher Zustand der Aussenwände. Die Rehabilitation ist noch nicht abgeschlossen, der Erfolg aber, wenn man das neu nachwachsende Horn betrachtet, bereits sichtbar.

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